21. Februar bis 03. April 2016

Den besten Besuch seiner Vernissagen überhaupt verzeichnete das Birkenfelder Maler-Zang-Haus, als Landrat Dr. Matthias Schneider die Ausstellung „Günther Theobald. Malerei – Grafik – Objekte“ eröffnete. Vor 120 Besuchern charakterisierte Helmut Schmid, der Sprecher der Sparte Bildende Kunst, den 80-Jährigen als „ganz besondere Figur“ im Kunstverein Obere Nahe, der ihn jetzt zum Ehrenmitglied ernannte. Neben Klaus Eberhard Wild ist Theobald der einzige lebende Gründer. „Ich hätte erst mit 90 damit gerechnet“, schmunzelte er und begrüßte besonders Ex-Landrat Axel Redmer: „Ihm verdanken wir dieses Haus.“
Außerdem hielt Schmid anstelle des erkrankten Axel C. Gross die Laudatio auf den „Mann mit der Kapp“. Das Baumholderer Original sei nicht nur ein interessanter Typ, sondern auch ein künstlerisches Multitalent, das sich kein Etikett anhängen und sich nicht in eine Richtung einordnen lässt. Nicht festgelegt zu sein, ziehe sich wie ein roter Faden durch sein Schaffen. Bewusst widersetze sich Theobald den Mechanismen des von Wiedererkennungswert geprägten Kunstmarkts. Mit dem Material spiele er, oft experimentiere er mit Fundstücken.
Für die im Erdgeschoss gezeigten Beispiele aus der „Eierserie“ bemühte der Laudator Dr. Armin Peter Faust, der sie als „schlitzohrig-witzige, mitunter auch sarkastisch-mahnende Denkbilder oder Bildmetaphern“ beschrieb.

„Günther Theobald – Malerei – Grafik – Objekte“ ist vom 21. Februar bis zum 3. April geöffnet montags bis donnerstags von 10 bis 13 und von 14 bis 16 Uhr, freitags von 10 bis 12 Uhr sowie sonntags von 14 bis 17 Uhr, geschlossen samstags sowie am Karfreitag (25. März) und am Ostermontag (28. März)

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