In thematischen und monografischen Wechsel-ausstellungen, die auch in Kooperation mit anderen Institutionen, Künstlergruppen oder einzelnen Künstlern konzipiert werden, setzt das Maler-Zang-Haus zwei Schwerpunkte:
Fußend auf der beachtlichen Birkenfelder Künstler-tradition, die sich auch im kreiseigenen Sammlungs-bestand mit rund 600 Werken überwiegend regionaler Künstler der Gegenwart und Vergangenheit niederschlägt, bietet es als ersten Schwerpunkt eine Plattform für die Kunstschaffenden in der Region.  Hierbei werden die bildenden Künstlerinnen und Künstler der Vergangenheit und der Gegenwart betrachtet. Ein besonderes Augenmerk ist dabei auf einen der bedeutendsten Aquarellmaler und Grafiker des 20. Jahrhunderts, Edvard Frank (1909-1972), gerichtet, der von 1945 bis 1957 in Birkenfeld seine entwicklungs-stärkste und produktivste Zeit erlebte. Seine umfangreich im eigenen Bestand vertretenen Aquarelle, Gouachen, Zeichnungen, Skizzen und Ölgemälde sollen in regelmäßigen Ausstellungen präsentiert und immer wieder neue Aspekte seines Schaffens herausgestellt werden.
Durch sein Wirken in der Region, seine Verbundenheit mit Birkenfeld einerseits und der kunsthistorischen, weit über die Kreisgrenzen hinausreichenden Bedeutung andererseits begründet Frank den zweiten Schwerpunkt im Bereich der Kunstausstellungen: Der Blick richtet sich nicht nur nach innen, sondern reicht weiter und betrachtet ebenso neugierig die internationale Kunstszene.
Das Maler-Zang-Haus verfolgt die Devise „Regionale Identitätsstiftung – Blick über den Tellerrand hinaus“.

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